Schlagwort: Chinesische Astrologie

2019 im Jahr des Schweines

2019 im Jahr des Schweines

Im chinesischen Kalender steht das Jahr 2019 im Zeichen des Erde-Schweines.
Begleitet wird er von der Qualität der Jahres-Qi-Zahl 8, mit dem Element Erde.

Wann beginnt das Jahr im chinesischen Kalender

Zu beachten ist: Das chinesische Mond-Jahr beginnt mit dem chinesischen Neujahrsfest und dauert vom 05.02.2019 bis zum 25.01.2020. Es ist ein Jahr mit 12 Mond-Monaten.

Das chinesische Neujahrsfest ist immer am zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende und somit ist der Beginn des chinesischen Mondjahres in der Regel auch an unterschiedlichen Tagen. Das Mondjahr hat 12 Mondmonate oder 13 Mondmonate.

Das chinesische Sonnen-Jahr beginnt dagegen immer Anfang Februar und dauert diesmal vom 04.02.2019 bis zum 04.02.2020.
Das Sonnenjahr hat im Vergleich zum Mondjahr einen festen Zeitraum und schwankt meist nur um einen Tag.

Welche Qualitäten hat dieses Jahr

Mit Findigkeit und Schaffenskraft glänzt das Erde-Schwein im Jahr 2019.

Sein kreativer Verstand hilft ihm, auch in scheinbar ausweglosen Situationen praktikable Lösungen zu finden. Es ist sehr empfindsam und reagiert schnell auf Ereignisse in seiner Umgebung. Immer bestrebt, einen Ausgleich zu finden, setzt es grundsätzlich auf Friedfertigkeit.
Mit Ausdauer und Einsatz setzt es sich für eine bessere Zukunft ein.

Das Jahres-Qi 8 wird symbolisiert durch den Berg und liegt ebenfalls im Element Erde. Das hat einen zusätzlich stabilisierenden Einfluss, kann aber auch, je nach Einschätzung, eine gewisse Trägheit entwickeln. Eine gute Zeit um den Weg der Stille zu folgen und sich persönlich den zentralen Lebensfragen zu stellen.

Für den treuen Hund standen im Jahr 2018 (und noch bis Anfang Februar 2019) ethische Prinzipien im Vordergrund. In seiner Loyalität setzte er sich vehement gegen Unrecht und Unterdrückung ein. Sein Glaube an Gerechtigkeit war stark und weckte in vielen den Sinn für Hilfsbereitschaft und faire Spielregeln.

Unter dem Zeichen des Erde-Schweins wird die Zukunft in diesem Jahr mit viel Elan und kreativen Ideen neu geplant. Der Schwerpunkt liegt auf Verantwortung und Stetigkeit. Mit Willenskraft und praktischer Vernunft werden nun auch die Ziele verfolgt, die sonst liegen bleiben. Dabei wird nicht auf Hektik gesetzt, sondern auf ein konzentriertes Vorgehen, das bestehende Strukturen zu hinterfragen wagt. Sollten Hindernisse hin und wieder die angestrebten Ziele blockieren, bleibt jedoch der Wusch, den Genuss und die Lebensqualität stetig zu verbessern.

Falls Du dieses Jahr 60 wirst…

Alle, die in diesem Jahr ihren 60. Geburtstag feiern, sind Erde-Schweine und treffen wieder auf die Qualität ihres Geburtsjahres, die sich nach 5 x 12 Jahren wieder einstellt. Es sollte wie eine „Neugeburt“ sein. Die Zeit des Lernens, Schaffens und Erfüllens ist abgeschlossen und die Zeit des Genießens beginnt!

Das Jahr 2016 im I GING

Das Jahr 2016 im I GING

Hexagramm 23 – Das Zersplittern

Berg (Gen) über Erde (Kun)

4. Februar 2016 – 3. Februar 2017

>>Nicht fördernd ist es, wohin zu gehen.<<

So das Urteil in vielen Schriften zum I GING. Schon diese Einigkeit weist auf eine Zeit hin, die nicht einfach ist.

Ging es 2015 darum, in der Familie, oder in der größeren Gemeinschaft, zu einer Einheit zu finden, geht es ab Februar 2016 um das Thema der Zersplitterung. Mit Zersplitterung (oder Zerfall) wird eine Zeit beschrieben, in der die niederen, von Eigeninteressen geprägten Motive die Überhand zu nehmen drohen.

Korruption und Manipulation können nun starken Auftrieb erhalten und jeden gut gemeinten Impuls im Keim ersticken. Statt gegen den Zerfall anzukämpfen, sollte man nun den rechten Moment nutzen, um sich aus zwielichtigen Verbindungen zu befreien. Am besten löst man sich jetzt von jeder Unstimmigkeit und zieht sich als stiller Beobachter zurück.

Das schließt mit ein, sich auch von eigenen Negativprogrammen zu lösen und sich an seinen Seelenplan zu erinnern.

In der I GING – Übersetzung von Richard Wilhelm ist der Text zum Hexagramm 23, trotz der alten Ausdrucksform sehr einleuchtend! Hier wird eine Zeit beschrieben, in der die Gemeinen im Vordringen sind und eben im Begriff stehen, die letzten Starken und Edlen zu verdrängen.

Aus den Bildern (gemeint ist hier das Hexagramm) und ihren Eigenschaften ist das rechte Verhalten in solchen widrigen Zeiten zu entnehmen. Das untere Bild bedeutet die Erde, deren Eigenschaft die Fügsamkeit und Hingebung ist, das obere Bild bedeutet den Berg, dessen Eigenschaft die Stille ist. Das legt den Rat nahe, sich in die böse Zeit zu fügen und stille zu sein. Es handelt sich hier nicht um menschliches Machen, sondern um Zeitverhältnisse, die sich nach himmlischen Gesetzen ausrichten. Diesen Zeitverhältnissen lässt sich nicht entgegenwirken. Daher ist es nicht Feigheit, sondern Weisheit, wenn man sich fügt und vermeidet zu handeln.

René van Osten (I Ging Das Buch vom Leben) beschreibt das Hexagramm 23 sehr anschaulich.

Die Struktur des Hexagramms stellt ein Haus dar, dessen ehemals gesunder Untergrund geschwächt ist und nur durch ein stabiles Dach zusammengehalten wird (oberste Linie). Nicht greif- und sichtbare Elemente haben die tragenden Mauern langsam und heimlich unterhöhlt. Wird nun das Dach zum Auseinanderbrechen gebracht, fällt das Haus in sich zusammen.

Ganz allgemein kann das Hexagramm 23 als das Stirb und Werde Prinzip bezeichnet werden, spricht es doch trotz seiner maroden Struktur vom Umkehrpunkt, der nach dem Zerfallsprozess einen unverdorbenen Wiederbeginn ermöglicht.

Deshalb einer der wichtigsten Grundsätze im I Ging: „Ein Mensch, der im Einklang mit seiner wahren Natur ist, ist auch Teil der Einheit des Kosmos.“

Aus dem Buch der Wandlungen I Ging die Botschaft für das Jahr 2009*

Aus dem Buch der Wandlungen I Ging die Botschaft für das Jahr 2009*

*(das Jahr beginnt in diesem Fall am 04.02.2009 und endet am 04.02.2010)

qianNach dem I GING geht es 2009 darum, Stärken und Schwächen auszugleichen.

Das Jahreshexagramm ist >Die Bescheidenheit<

Dies weist darauf hin, dass unsere Zuwendung dem Einfachen, Alltäglichen und Vernachlässigten gelten sollte.

Ehrgeizige Ziele werden bedeutungslos, gefragt ist nun eine Haltung von Rücksicht, die sich konsequent um das kümmert, was bisher aus Bequemlichkeit verdrängt worden ist.

2009 wird es deshalb wichtig sein, jedes einseitige Wachstum zu vermeiden und alle erkannten Extreme auszugleichen.

Im Bild der Bescheidenheit findet man eine wichtige Erkenntnis vieler Weisheitsbücher:

Was ungebremst nach oben drängt, fällt auch schnell wieder in sich zusammen.

Persönlicher Erfolg und Gewinn ist zwar möglich, im Rad des Schicksals wird es sich aber immer wieder auflösen.

Ziel des Lebens ist es, dass sich alle Menschen gemeinsam weiterentwickeln können – und nicht nur wenige auf Kosten vieler.

In diesem Jahr steht damit das soziale Denken und Handeln auf dem Prüfstand. Langfristigen Bestand wird haben, was allen dient und ein gemeinsames Entwickeln ermöglicht.

Der Weg dorthin führt über eine bescheidene Lebenshaltung, die den anderen die eigenen Fähigkeiten zur Verfügung stellt, ohne sich jedoch damit zu brüsten.

Das I GING rät in diesem Jahr:

  • Sich nach innen auf Ruhe und Gleichgewicht zu besinnen
    (unteres Trigramm: der Berg)
  • und nach außen hin für die Gemeinschaft offen zu sein und die Bedürfnisse der anderen wahrzunehmen
    (oberes Trigramm: die Erde)
Die Jahresqualität aus Sicht der Chinesischen Astrologie: 2009 – Das Jahr des Ochsen

Die Jahresqualität aus Sicht der Chinesischen Astrologie: 2009 – Das Jahr des Ochsen

(Auszug aus einer im Feb. 2009 an Kunden und Freunde versandten eMail)


Das chinesische Mondjahr begann am 26.01.2009 (Neumond – chinesische Neujahrsfeier) und endet am 14.02.2010.

Dieses Jahr hat 13 Mond-Monate und steht unter dem Zeichen des Erd-Ochsen.

(teilweise wird der Ochse auch als Büffel bezeichnet)

Das chinesische solare Jahr beginnt am 04.02.2009 und endet am 04.02.2010.

Der Erd-Ochse/Büffel steht für Beharrlichkeit, Disziplin und Durchsetzungskraft. Er vertritt die Überzeugung, mit Verantwortung und Ausdauer im eigenen Umfeld für Ordnung sorgen zu müssen.

Man orientiert sich jetzt wieder an bewährten Lösungen und bleibt Neuerungen gegenüber skeptisch bis ablehnend.

Machtspiele, Dogmatismus und fundamentalistische Ideen könnten jetzt wieder Auftrieb erhalten.

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